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REDE VON KARL TRAUB MDL, VORSITZENDER DER
CDU-KREISTAGSFRAKTION, ZUR VERABSCHIEDUNG DES KREISHAUSHALTSPLANES 2012 AM 12.
DEZEMBER 2011
Sehr geehrter Herr Landrat, wie alljährlich ist die Verabschiedung des Haushaltplanes für das kommende Jahr eine wichtige Weichenstellung in der Kreispolitik. Ich danke sehr herzlich für die gewohnt frühe Vorlage zum Kreishaushaltplan für 2012. Wir haben nach der Einbringung des Planentwurfs reichlich Gelegenheit gehabt in den Fraktionen und auch in den Ausschüssen zu beraten, zu bestätigen und die Schwerpunkte in der Kreispolitik für ein weiteres Jahr zu stellen.
Ich danke aber auch, dass die Kreisverwaltung
immer die entsprechenden Informationen an uns weiter gibt und somit für eine
besondere Transparent Sorge trägt. Finanzen und Wirtschaftslage Man könnte der Meinung sein, dass dieser Haushalt 2012 sehr unspektakulär oder geräuschlos sei, dem ist in diesem Jahr nicht so. Es ist ein Haushalt für 2012 mit Licht und mit Schatten. Der positive Teil sind die Mehreinnahmen von rund 4 Mio. EUR über die höhere Steuerkraft unserer Städte und Gemeinden, bedingt durch die schnelle und positive Weiterentwicklung der Wirtschaft in unserem Land Baden-Württemberg. Die Schattenseite ist, dass ungefähr der gleiche Betrag von fast exakt 4,3 Mio. EUR wieder ausgeglichen wird durch die Wenigereinnahme unserer Anteile der OEW aufgrund der Energiewende. Ebenfalls sehr positiv schlägt das Ergebnis aus dem Jahr 2011 mit ca. 3,7 Mio. EUR zu Buche, wie dies uns bereits schon im Juli dieses Jahres signalisiert wurde. Auf der anderen Seite des Buches stehen rund 3,8 Mio. EUR zum Ausgleich des Fehlbetrages aus und in unseren Gesundheitszentren, aber auch die laufend und jährlich steigenden Sozialausgaben, die nun im kommenden Haushalt bald die 60 Mio. EUR Grenze leider erreicht hat und damit weit höher ist als die Einnahmen des Alb-Donau-Kreises durch die Kreisumlage. Dabei ist auch anerkennenswert, dass der Bund nun ab dem Jahr 2012 einen Anteil von 45 % an der Grundsicherung im Alter übernimmt, sodass die Kreiskasse hier um rund 1,1 Mio. EUR entlastet wird. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation in unserem Land sind weniger Bedarfsgemeinschaften notwendig und damit entstehen weniger Kosten. Trotz allem aber sind die Ausgaben für Soziales gewaltig gestiegen. Trotz der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise haben wir in unserem Land sehr schnell wieder Stabilität erreicht und Vertrauen zurückerlangt, so dass der Aufschwung rasch breit und bei allen ankam. Dies verdanken wir im Besonderen dem besonderen Fleiß der Menschen in Baden-Württemberg, also den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und allen Betrieben, die durch eine hohe Leistung und Wirtschaftskraft dazu gemeinsam beitragen. Die November-Steuerschätzung bestätigt dies deutlich. Es hat sich also wiederum gelohnt, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und Mut und Vertrauen den Menschen weiterzugeben, was viel entscheidender ist als alles herunter zu reden und schlecht zu machen. In unserem Alb-Donau-Kreis haben wir es geschafft, den „sicheren Kurs in schwierigen Zeiten“ beizubehalten. Das war übrigens unser Motto und Devise zur Kreistagswahl im Jahr 2009. Trotz allem und gerade deshalb haben wir für den neuen Haushalt 2012 das Signal und die Bereitschaft gegeben, den Kreisumlagehebesatz von 26,5 % auf 27,0 % zu erhöhen. Dies sind insgesamt fast 1 Mio. EUR, die wir im Kreis aufgrund der Energiewende und den bereits angeführten Schwerpunkten dringend benötigen. Somit haben wir unseren Grundsatz der vergangenen Jahre beibehalten, den Hebesatz so niedrig wie möglich zu halten, um unseren Städten und Gemeinden nur das abzuverlangen an Umlage, was unbedingt benötigt wird. Wir waren immer für Verlässlichkeit und Berechenbarkeit den Kommunen gegenüber. Aus diesem Grund haben wir bereits sehr frühzeitig das Signal gegeben eine Erhöhung um maximal 0,5 % im neuen Haushalt 2012 mitzutragen. Damit bleiben wir auch unserer Maxime treu: Sparen und investieren, Schulden zurückfahren und teure Darlehen abbauen. Auch wenn besondere Ereignisse manches auf den Kopf stellen mögen, bitte wir jedoch schon heute die Verwaltung um Kontinuität bei der Kreisumlage bemüht zu sein. Die Halbierung der Schulden von ca. 50 Mio. EUR von vor wenigen Jahren auf nun 26 Mio. EUR ist eine besondere Meisterleistung in unserem Alb-Donau-Kreis. Die Finanzlage ist also in Ordnung. Allerdings hoffen wir sehr auf eine vernünftige Weiterentwicklung der Energiewende auch in Bezug auf OEW und EnBW. Wir erwarten, dass unsere Beteiligungen werthaltig bleiben und nicht künstlich oder unnötig durch Schlechtreden reduziert werden. Das Land muss sich zu seiner Verantwortung bekennen: die EnBW ist wichtig für die Wirtschaft als Energieversorger, aber auch als bedeutender Arbeitgeber für rd. 21.000 Menschen.
In diesem Sinne und in dieser klaren Richtung
will ich auch heute unseren Landrat, der ja hier noch intensiver maßgebend
mitwirken kann, auffordern, alles zu tun, dass wir wieder nach dem Jahr
2014 die ursprünglichen OEW-Ausschüttungen vereinnahmen können. Ich weiß, dass
dies enorm schwer sein wird, weil ja viele unterschiedliche Partner am
Spieltisch der Energiewende und bei EnBW und OEW in unterschiedlicher Couleur
mitmischen. Nun zu einigen wenigen Schwerpunkten: Gesundheit und Soziales Wir haben in unserer Alb-Donau-Kreis GmbH für Gesundheit und Soziales in den vergangenen 10 Jahren enorme Projekte verwirklicht. Der Hauptgrundsatz war, ist und muss bleiben eine dezentrale Versorgung, also wohnortnah, zu sichern. Ich will nur vollständigkeitshalber daran erinnern, dass unsere drei Gesundheitszentren in Ehingen, Blaubeuren und Langenau Volltreffer sind im ganzen Land Baden-Württemberg. Beispiel geben aber auch die kreiseigenen Pflegeheime und diejenigen an denen wir beteiligt sind und nicht zuletzt die Übernahme des Pflegezentrums Laichinger Alb. Die Gesundheitsvorsorge in unserem Alb-Donau-Kreis sind besondere Meilensteine die hervorragend wirken und über die Nachbarkreise z. B. immer nur diskutieren und um Notlösungen ringen. Das Netzwerk für Gesundheit im Alb-Donau-Kreis ist gelungen, wenn auch eine Weiterentwicklung im einen oder anderen Bereich erfolgen muss, denn wir müssen immer aktuell sein. Die Akzeptanz im Herzkateterlabor in der Viszeralchirurgie, in der Strahlentherapie oder in den Pflegeheimen aber auch im ambulanten Pflegedienst sprechen eine positive Sprache und die Menschen in unserem Alb-Donau-Kreis haben Vertrauen in diese Einrichtungen. Leider ist es aber auch so, dass viele Krankenhäuser heute zu Zuschussbetrieben geworden sind und mit immer schärfer gewordenen Bedingungen kämpfen müssen. Die Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst oder die Investitionskosten in der Geriatrischen Rehabilitationsklinik werden von den Krankenkassen nicht mehr voll refinanziert. Dies muss ganz einfach nachdenklich stimmen und wir müssen hier aufpassen, dass wir keine neuen Soziallasten aufgebürdet bekommen. An dieser Stelle muss auch kritisch hinterfragt werden, wie viel uns Gesundheit eigentlich als Gesellschaft wert ist. Ich stelle dazu fest, dass die gesamten Kosten im Gesundheitsbereich in unserem Kreis transparent veranschlagt sind und einheitlich dargestellt werden und dies ist wichtig und richtig so, weil am Ende die Bürgerinnen und Bürgern den jeweiligen Aufwand mit bezahlen müssen, egal ob über einen Zuschuss oder über sonstige Positionen direkt aus dem Kreishaushalt. Meine Fraktion steht ohne wenn und aber zu unseren Gesundheitszentren, zu unseren kreiseigenen Häusern, weil es für uns wichtig ist, dass unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, wenn sie es brauchen, ein Krankenhaus in ihrer unmittelbaren Nähe haben. Dies funktioniert aber nur, wenn diese auch auf dem aktuellen medizinischen Stand sind. Im Gleichklang ist dies aber alles mit immer höher werdenden Kosten verbunden sowohl im Personal- wie auch im Geräte- und medizinischen Bereich. Um dezentral, also wohnortnah, weiteren Fortschritt in unserem ländlichen Raum für unsere Bürgerinnen und Bürger zu bieten, soll und muss der Kreis als verlässlicher Träger seinen Beitrag leisten. Dies bedingt, dass alle, die im Gesundheitsthema tätig sind, sich ihrer besonderen Verantwortung bewusst sind oder vielleicht noch werden oder auch im einen oder anderen Fall bewusster und noch sparsamer mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen umgehen. Im Schwäbischen sagt man seit eh und je: „man kann die Mark oder jetzt den Euro nur einmal ausgeben“. Es muss aber auch klar sein, dass wir uns nicht selber überfordern. Dazu will ich deutlich sagen, dass der jährliche Betriebszuschuss nicht höher werden soll und darf, auch im Blick auf den Hintergrund der Energiewende und wir müssen im einen oder anderen Fall die eine oder andere Maßnahme an Investitionen etwas drosseln oder auch schieben, wenn dies Sinn macht. Unsere Fraktion befürwortet die dargestellte Priorisierung von Investitionen und legt besonderen Wert darauf, dass in den patientennahen Bereichen nicht gekürzt wird, während in etwas ferneren Bereichen auch gestreckt werden kann. Es ist erfreulich, wenn die Zahl der in unseren Häusern behandelten Patienten wieder steigt. Dies zeigt, dass sich diese in unseren Kliniken gut aufgehoben und versorgt fühlen und damit dies so bleibt, müssen wir auf dem aktuellen Stand der Medizin bleiben. Dies gilt im Besonderen auch im Blick auf die demographische Entwicklung, da die Menschen ja erfreulicherweise immer älter werden und damit die Nachfrage nach Krankenhausleistungen steigen wird. Gesundheitszentren sind noch mehr eine Herausforderung für die Zukunft und wir müssen uns dazu weiter wappnen. Ältere Patienten haben oft mehr als nur eine Erkrankung und deren Behandlung ist auch oft komplizierter. Deshalb wollen wir von der CDU-Kreistagsfraktion die Einrichtung einer Intensivstation in Langenau und eine Hauptabteilung für Innere Medizin in dieser Stadt und an diesem Gesundheitszentrum. Wir halten die Geriatrische Reha-Klinik in Ehingen gerade im Blick auf die gesellschaftliche Alterung für eine unverzichtbare Einrichtung. Allerdings hat diese Jahr für Jahr, trotz Vollbelegung, Defizite. Aus unserer Sicht erhebt sich schon die Frage, wieso die Krankenkassen hier nicht endlich ihrer Pflichtaufgabe als Kostenträger nachkommen. Die Geriatrische Reha-Klinik muss so mit dem Manko leben, trotz fachlicher hervorragender Arbeit und trotz einem sehr beachtlichen Engagement der gesamten Mann- und Frauschaft, eigentlich finanziell auf keinen grünen Zweig kommen können und dies ist schade.
Anders ist die Situation in Laichingen. Hier
zeigen die ersten Schätzungen der Zahlen für 2011, dass das Defizit im Vergleich
zu 2010 reduziert werden konnte. Auch hier sind wir immer noch von einem
Ergebnis entfernt, das uns zufriedenstellen könnte. Unserer Fraktion war stets
klar, dass die Übernahme des Pflegezentrums Laichinger Alb GmbH zunächst zu
einer Belastung für die Alb-Donau-Kreis GmbH führen wird. Nicht umsonst haben
wir in der Fraktion und im Kreistag von einer Hilfe für Laichingen, für unsere
Kreisbürgerinnen und Kreisbürger gesprochen und uns dafür eingesetzt. Hier
erwarten wir weitere Anstrengungen, um dieses Defizit in den nächsten Jahren
weiter zu reduzieren. Ebenso muss im kommenden Jahr eindeutig diskutiert werden,
ob noch Möglichkeiten bestehen, durch neue Strukturen und neue Leistungen die
Erlöse zu verbessern und Kosten weiter zu senken und im Griff zu behalten. Mit
Blick auf das Defizit und die weitere Entwicklung der Rahmenbedingungen in der
nahen Zukunft, kann ich zwar nicht behaupten, dass die CDU-Fraktion mit Freude
erfüllt ist, aber dennoch stellen wir fest, dass die Alb-Donau-Kreis GmbH ihre
Hausaufgaben hervorragend gemacht hat und sich mit einem hochkomplexen und
schwierigen Markt auch das abgelaufene Jahr 2011 wieder wacker geschlagen hat.
Dies ist eine Gesamtleistung aller 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und
wir wissen, dass es nicht einfach ist, einen schweren Dienst für Betriebe, die
365 Tage rund um die Uhr diese Arbeit erbringen, zu tun. Daher geht der
besondere Dank von meiner Fraktion an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und
ich bitte Sie, Herr Geschäftsführer, dies auch so weiterzugeben. Ihnen, Herr
Geschäftsführer Neumeister, besonderes Lob, höchsten Dank und Anerkennung für
dieses besondere Engagement in dem besonders schwierigen Feld. Bildung und Schulen
Unser Alb-Donau-Kreis ist landesweit bekannt
für eine Vielfalt von Schulen an den Standorten Ulm, Ehingen und Laichingen. Die
Valckenburgschule in Ulm, die gewerblichen, technischen, kaufmännischen,
sozialwissenschaftlichen Schulangebote in Ehingen und in Laichingen aber auch
unsere Förderschulen in Ehingen, Ulm und Laichingen sind ein deutliches Zeugnis
jahrelanger Bemühungen um ein hervorragendes Schulwesen mit den vielfältigen
Möglichkeiten. Die Schullandschaft und die schulischen Angebote in unserem
ländlichen Alb-Donau-Kreis müssen auch künftig gestärkt werden, um
Durchlässigkeit im Bildungssystem und noch mehr Bildungsgerechtigkeit für unsere
Jugend an wohnortnahen Standorten mit flächendeckender und regionaler
Ausgewogenheit zu bieten. Die laufenden Bauaufwendungen der letzten Jahre haben
sich mehr als gelohnt und die Unterstützung auch im Blick auf die
Personalwohnheime durch den Alb-Donau-Kreis aber auch durch das St. Konradihaus
in Schelklingen sowie unsere Erweiterung und Renovierung an der
Schmiechtalschule und einiges mehr haben den Bildungsstand für unsere Kinder und
Jugendlichen weiter gestärkt und verbessert. Bei dieser Gelegenheit danke ich
allen Lehrerinnen und Lehrern und auch den Schulleitungen, die im Sinne unserer
jungen Menschen beim Dienstherr Land sich einbringen und hervorragende Arbeit
leisten. Soziales Wie bereits ausgeführt, steigen auch im neuen Haushalt 2012 die Ausgaben für Soziales. Sie haben zwischenzeitlich ein Volumen erreicht, das höher ist als die Einnahmen aus der Kreisumlage für unseren Alb-Donau-Kreis. Klar ist trotzdem: Wir sind und sehen uns auch für die Zukunft verpflichtet, den Menschen in den Vordergrund zu stellen.
Wer Hilfe braucht, muss Hilfe erfahren. Das ist
ein wesentlicher Grundsatz dass das Zusammenleben in unserer Gesellschaft
überhaupt funktioniert. Auffällig ist die gewaltige Kostensteigerung bei der
Kinder- und Jugendhilfe und bei den Kosten für Heimplätze. Wichtig und richtig
war unsere Entscheidung für die Beteiligung an der Schulsozialarbeit für Kinder
und Jugendliche ab 2011 an unseren Schulen, einschließlich der bisherigen
Gruppenarbeit. Wir haben nun in der Zukunft wieder einen weiteren Geldgeber, das
Land Baden-Württemberg, das ja zusätzliche Steuermehreinnahmen von rund 2 Mrd.
Euro aufgrund der neuen Steuerschätzung zu verzeichnen hat, einnehmen kann.
Wichtig ist, dass diese Chance und diese Möglichkeit allen Schulen eingeräumt
werden kann. An dieser Stelle will ich auch besonders das Engagement aller
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im sozialen Bereich loben und dafür danken -
aber auch denen Dank und Anerkennung sagen, die auf den vielfältigen Feldern im
sozialen Bereich hervorragende und unentgeltliche ehrenamtliche Arbeit leisten.
Ich will in diesem Dank stellvertretend die Tagesmütter erwähnen sowie alle,
die im Bereich der Kinderbetreuung beispielhafte Arbeit tagtäglich erbringen. StraSSen und Radwege Unser Straßen- und Radwegeausbauplan wurde im Jahr 2009 für die neue Kreistagsrunde neu zusammengestellt. Wir sind an dieser Stelle immer wieder, wenn die Notwendigkeit vorhanden ist, beweglich und können auch die eine oder andere Maßnahme vorziehen, insbesondere auch im Radwegebereich, wenn Eigentümerinnen oder Eigentümer für Grunderwerbe aufgeschlossen gegenüberstehen und nicht blockieren. Der Kreisstraßenausbau für 2012 ist etwas „schmalbrüstig“ oder er könnte auch als bescheiden ausgedrückt werden. Wir haben einige Vorhaben in der Prioritätenliste und warten natürlich auch, wie in den vergangenen Jahren auf die entsprechenden Zuschüsse des Landes über das Entflechtungsgesetz, früher GVFG genannt.
Wir hoffen sehr, dass es uns auch wieder
gelingt aufgrund der neuen Gegebenheiten, wenigstens eine Straße und
mindestens zwei Radwege in die Förderprogramme des Landes hineinzubringen. Die
Anträge sind gestellt. Sicherheit und Erhalt von 500 km Straßen sind bei uns in
unserer Fraktion ein wichtiger Grundsatz, den wir auch in der Zukunft mit den
notwendigen Mitteln ausstatten müssen. Eine Streckung der finanziellen Mittel
über ein bis zwei Jahre ist möglich. Allerdings dürfen Straßenbaumaßnahmen nicht
dauerhaft das Opfer von Sparmaßnahmen sein. Sonstige wichtige Kreisthemen Die große Sorge und auch zugleich die Freude für das Ergebnis bei der Volksabstimmung am 27. November 2011 für den Weiterbau von Stuttgart 21 mit der dazu entscheidenden Neubaustrecke Stuttgart – Ulm haben uns unsere Bürgerinnen und Bürger mit 77 zu 23 % genommen. Wir sind dafür sehr dankbar und anerkennen dies in aller Form. Allen besonderen Dank, die bei verwirrender und verkehrter Fragestellung mit NEIN und somit für den Weiterbau gestimmt haben. Auch in der Zukunft darf die Anpassung des öffentlichen Personennahverkehrs in unserem Kreis nicht vernachlässigt werden. In der Schülerbeförderung sind aufgrund der negativen Regulierung zur Zuzahlung auch von Hauptschülern, die unsere Fraktion nicht gewollt hat, weniger Defizite zu übernehmen. Zum anderen hat das Land zum Jahresbeginn 2011 den Zuschuss auf rund 20 Mio. EUR oder 11,8 % angehoben. Dies brachte für uns im Alb-Donau-Kreis zusätzliche Einnahmen von etwa 430.000 EUR. Im öffentlichen Personennahverkehr sind auch künftig und nicht erst nach Vollendung der Neubaustrecke weitere Angebotsverbesserung und Vernetzungen notwendig. Besonders können auch für die Donautalbahn durch das jetzt wieder mögliche bogenschnelle Fahren der Züge aber auch für die Südbahn Verbesserungen erfolgen. Die Entwicklung im Tourismus wird bei uns einen wichtigen Platz auch in der Zukunft haben. Er ist auch ein Dreh- und Angelpunkt in der Regional- und Wirtschaftsförderung. Deshalb liegen unserer Fraktion beispielhafte Entwicklungen und Unterstützungen bei der Landwirtschaft ebenfalls sehr am Herzen. Wir können damit zwar keine Bauernhöfe retten, haben aber aufgrund unserer Initiativen und unserer Anträge dazu beigetragen, dass die verschiedenen Maßnahmen wirksame Hilfen waren, die gut angenommen wurden. In anderen Kreisen ist dies meist unüblich. In der Tourismusförderung und beim Urgeschichtlichen Museum in Blaubeuren sind wir dabei und freuen uns, das die urgeschichtlichen Stätten in Blaubeuren und Schelklingen aber auch im Rahmen der Möglichkeiten im Lonetal auch in der Zukunft in der Konzeption „Steinzeitpark Alb-Donau-Kreis“ entsprechende Unterstützung findet. Wir haben dies auch in den letzten Jahren immer wieder in den Vordergrund gestellt.
Die Abfallbeseitigung, ein erfreulicher
Aktivposten, verbunden mit der damals richtigen Entscheidung für das gemeinsame
Müllheizkraftwerk im Donautal bringt den Bürgerinnen und Bürgern eine bezahlbare
und in der Tendenz sinkende Abfallgebühr bei hoher Umweltsicherheit. Dank und Anerkennung Herzlicher Dank gilt Ihnen Herr Landrat Heinz Seiffert namens der CDU-Fraktion für das besondere Engagement im Sinne der Bürgerinnen und Bürger in unserem Kreis. Dank auch, dass Sie der volksnahe Landrat sind und bleiben werden. In diesen Dank möchte ich auch Ihre Initiativen als Vorsitzender der ADK GmbH für Soziales und für Ihren besonderen Einsatz als stellvertretender Verbandsvorsitzender bei der OEW aussprechen. Ein ebenfalls besonderes Lob, Dank und Anerkennung, ich habe es schon ausgeführt, Herrn Geschäftsführer Wolfgang Neumeister und Mitgeschäftsführer Schneider und allen, die erstrangig und unermüdlichen Einsatz bringen in unseren Gesundheitszentren, Pflegeheimen und in allen vor- und nachgelagerten Bereichen der Gesundheitsvorsorge und der Verwaltung. Es geht um Menschen und deshalb sage ich Allen ein besonderes Vergelt’s Gott im Namen der CDU-Fraktion. Unser Kreiskämmerer Ulrich Keck verdient Dank und Anerkennung für seine Zielstrebigkeit, besonnene höchst zuverlässige und vor allem für seine ruhige Art, für seine Arbeit und für seinen besonderen Einsatz. Besonderen Dank auch immer wieder für die Sachinformationen und Dank an Ihr Team. Gleichen Dank an Sie, lieber Herr Sozialdezernent Günter Weber. Auch Ihnen und allen Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Ihrem besonderem Team auch im Bereich der Jugendhilfe, in besonderer Verantwortung Dank und Anerkennung. Auch hier geht es fast immer um hilfsbedürftige Menschen für die Sie eine hohe Verantwortung haben. Danke für Ihre ruhige und für Ihre besonnene Art und für Ihre wichtige Finanzverantwortung und für die vielen Hilfestellungen für die im Schatten der Gesellschaft stehenden Menschen. Geben Sie es in Ihrem Hause und in Ihrem Zuständigkeitsbereich weiter. In gleicher Augenhöhe danke ich unserem Verantwortlichen von staatlichen und Kreisaufgaben, Ihnen Herr Erster Landesbeamter Hartmut Melzer, Herr Jassner, Herr Gerlach, Herr Nerlich und allen Anderen, die im gemeinsamen Sinne arbeiten. Ich kann nicht alle namentlich nennen, obwohl ich es gerne tun würde. Stellvertretend geben Sie allen Dank und Anerkennung an alle Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Einrichtungen, in allen Häusern für die gute Arbeit weiter und ich beziehe insbesondere auch die Außenstellen in Ehingen, Langenau und Laichingen mit ein. Ein besonderes Vergelt’s Gott und Danke Jedem und Jeder an seinem, an ihrem Arbeitsplatz von der CDU-Kreistagsfraktion. Dank ist die Form der Bitte, sage ich immer. Ihre Teams mögen auch im Neuen Jahr 2012 ihre Arbeit mit Kraft, Mut und Zuversicht im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger im Alb-Donau-Kreis weitergehen. Ich danke auch allen Kolleginnen und Kollegen für viel Gleichklang und Gemeinsamkeit. Die CDU – Fraktion wird dem HaushaltSPLAN 2012 zustimmen. |